VENEZUELA

DISSIDENTEN EINE STIMME GEBEN

VENEZUELA

DISSIDENTEN EINE STIMME GEBEN

Die Karikaturistin und Journalistin Rayma stammt von italienischen Immigranten ab, die vom Faschismus nach Venezuela geflohen waren. Sie selbst ist in der Demokratie geboren und aufgewachsen in einem Land, das heute von den Bürger:innen als „Saudi-Venezuela“ bezeichnet wird.

Mit der ironischen Selbstbezeichnung des eigenen Landes erinnern sich die Menschen nostalgisch an die früheren Öl-Boomzeiten. „Wir waren glücklich und wussten es nicht", sagt Rayma. Seit 20 Jahren illustriert Rayma nun die Zerstörung ihres Landes. „Ich würde jetzt gerne 20 Jahre den Aufbau von Venezuela zeichnen.“ Rayma’s Lebensweg gleicht dem vieler Venezolaner:innen ihrer Generation. Er repräsentiert verschiedene Facetten gleichzeitig: die Seite der Dissidenten, der Emigranten und die eines Talents, das keine Möglichkeit hat, sich in einer Umgebung, die von Entbehrung und Feindseligkeit geprägt ist, zu entfalten. Rayma’s Leben steht auch für die erste große Diaspora in der Geschichte Venezuelas, die heute Millionen von Venezolaner:innen verstreut über die ganze Welt umfasst.

Das Andenbüro der Friedrich-Naumann-Stiftung unterstützt die Initiative Dissidents.org der Fundación para el Progreso (Chile) bei der Dokumentation von Aussagen und Lebensgeschichten, wie jene von Rayma. Sie verdeutlicht, dass Menschen den Mut haben, sich gegen repressive Gesellschaften und Regierungen auf der ganzen Welt auszusprechen. Die Podcastreihe lässt „Rebellinnen und Rebellen“ zu Wort kommen, die sich für positiven Wandel hin zu Etablierung liberaler Demokratien einsetzen.

MEHR ÜBER DIE MENSCHENRECHTSARBEIT DER FRIEDRICH-NAUMANN-STIFTUNG FÜR DIE FREIHEIT FINDEN SIE AUF:

freiheit.org/menschenrechtsarbeit