PHILIPPINEN

„WE ARE TRUTH-TELLERS“

ZIMBABWE

JOURNALISTINNEN UND JOURNALISTEN KÄMPFEN GEGEN DESINFORMATIONEN

DEUTSCHLAND

„ICH WARTE NICHT, BIS ANDERE ENTSCHEIDEN, OB ICH ZU DEUTSCHLAND GEHÖRE“

RAIF BADAWI
AWARD 2019

AN HANÈNE ZBISS

AN HANÈNE ZBISS

AN HANÈNE ZBISS

AN HANÈNE ZBISS

MYANMAR

„DESINFORMATION IST EINE BEDROHUNG FÜR DIE MENSCHENRECHTE“

PHILIPPINEN

„WE ARE TRUTH-TELLERS“

„Eure Generation wird viel schlauer aber auch manipulationsempfindlicher sein als meine. Was auf den Philippinen passiert, hängt von euch ab“,


dazu fordert Maria Ressa Studierende bei einem Workshop zum Kampf gegen Desinformation auf. Unter dem Motto „We are truth-tellers“ veranstaltet die Stiftung Seminare zur Medienkompetenzförderung im südostasiatischen Inselstaat. Ressa ist Geschäftsführerin des Social News Network Rappler und war in dieser Funktion mit zahlreichen Gerichtsverfahren konfrontiert, die die Regierung zur gezielten Einschüchterung von Journalistinnen und Journalisten einsetzt.


Regierung als Lieferant erfundener Nachrichten


Die Philippinen sind Kriegsgebiet, was Fake News angeht. „Ein Beispiel für frei erfundene Nachrichten ist eine Geschichte, die einem Journalisten und mehreren Anwälten eine Verschwörung gegen Präsident Rodrigo Duterte vorwarf. Die Quelle der Geschichte war der Präsident selbst. Das sind reine Lügen“, bemerkt die Investigativjournalistin Marites Vitug.


Bart Guingona, Initiator von MediaNation – einem Netzwerk von Medienorganisationen und Journalisten –, bezeichnet die aktuelle Situation der Pressefreiheit auf den Philippinen als besorgniserregend: „Die Bedrohung der Pressefreiheit existiert heute zweifach: Erstens durch die Machtinhaber, die keine Rechenschaft ablegen müssen und die Presse frontal angreifen. Und zweitens durch das Publikum, das die Worte der Machtinhaber für bare Münze nimmt und dadurch eine Mob-Mentalität schafft.“


Maria Ressa und andere Journalistinnen
und Journalisten im Workshop zum Kampf
gegen Desinformationen mit Studierenden.

Wahrheit und Transparenz als Säulen des demokratischen Diskurses


Der Angriff auf die Pressefreiheit und die Verbreitung von gezielten Desinformationen haben Journalisten und Journalistinnen dazu veranlasst, Initiativen zur Überprüfung von Fakten und zum gesellschaftlichen Engagement zu ergreifen. „Wir sollten dafür offen sein, durch die Gesellschaft herausgefordert zu werden. Je mehr Menschen uns korrigieren und je mehr sie ihre eigenen validen Informationen beitragen, desto reichhaltiger wird der Dialog“, so Isolde Amante von der Zeitung Sunstar Cebu.


Chito Gascon, Vorsitzender der philippinischen Menschen­rechts­kommis­sion, betont die Bedeutung von politischer Bildung. „Jeder von uns kann ein Wahrheitsverbreiter (truth-teller) werden. Durch staatsbürgerliche Bildung können wir sicherstellen, dass jeder in die Lage versetzt wird, gefälschte Inhalte zu erkennen, und der Verteidigung der Wahrheit hilft“, ermutigt er die Seminarteilnehmer.

Chito Gascon,
Vorsitzender der philippinischen
Menschenrechtskommission

ZIMBABWE

JOURNALISTINNEN UND JOURNALISTEN KÄMPFEN GEGEN DESINFORMATIONEN

Journalistinnen und Journalisten berichten
von ihrer redaktionellen Erfahrung im Umgang
mit Desinformationen und Propaganda.

Wahrheit und Transparenz als Säulen des demokratischen Diskurses

Fungisai Sithole und Blessed Mhlanga


Ein Erfahrungsbericht unserer Kollegin Fungisai Sithole


Journalistinnen und Journalisten berichten in der Regel über Themen und Menschen um sie herum. Sie erzählen die Geschichten anderer Menschen und selten ihre eigenen. Es war unser Ziel, den Kampf gegen Desinformation und Propaganda aus dem persönlichen Blickwinkel von drei Journalisten in einem Videoprojekt zu dokumentieren.


Die Menschenrechtslage in Zimbabwe ist instabil und es gibt regelmäßig Zensuren durch die Regierung. Zuerst war ich besorgt darüber, ob Journalisten bereit wären, vor der Kamera zu sprechen, wenn man die anhaltende Schikane und Einschüchterung von Journalisten und Journalistinnen bedenkt. Ein offener Aufruf an Journalisten und Journalistinnen hätte eine unnötige mediale Aufmerksamkeit erregt. Durch unsere Partnerschaft mit dem Voluntary Media Council of Zimbabwe (VMCZ), einem Netzwerk von Journalisten und Journalistinnen in unabhängigen Medien, konnten wir schnell und unkompliziert Freiwillige gewinnen.


Wir wollten mindestens einer weiblichen Journalistin bewusst eine Stimme geben und haben uns deshalb gefreut, unsere Alumna Chipo Gudhe, Redakteurin des Midlands Observer, in unser Videoprojekt aufzunehmen. The Midlands Observer ist eine führende Gemeindezeitung in der Provinz Midlands, der Heimatprovinz des Staatspräsidenten Emerson Mnangagwa. Für eine Teilnahme konnten wir auch Dumisani Muleya begeistern – einen über die Landesgrenzen hinaus bekannten investigativen Journalisten sowie Chefredakteur der Wochenzeitung Zimbabwe Independent. Auch Blessed Mhlanga, prominenter Reporter für politische Angelegenheiten bei der Tageszeitung NewsDay, freute sich auf unser videoaufgezeichnetes Storytelling-Projekt.


Als wir die Journalisten kontaktierten, waren sie gleich bereit, über ihre Erfahrungen mit Desinformation vor der Kamera zu sprechen. Sie nutzten die Gelegenheit für einen Aufruf zu einer professionellen und qualitativ hochwertigen Berichterstattung. Überraschenderweise hatte keiner von ihnen Bedenken und die Aufnahmen waren schnell gemacht. Doch trotz ihrer Offenheit, vor der Kamera zu sprechen, spürte ich immer wieder ihre eingeschränkte Freiheit – die Freiheit, sich vollständig angstfrei auszudrücken. Sie konzentrierten sich auf eine Reihe kritischer Fragen und hielten sich bei anderen zurück, von denen sie glaubten, die Antworten könnten sie zum Ziel von Bedrohungen werden lassen.


Wir hatten eine kreative und wirklich konstruktive Zusammenarbeit. Unseren Dialog über Desinformationen werden wir auch in Zukunft fortsetzen, indem wir mit Journalisten und Journalistinnen an Universitäten in ganz Zimbabwe die Medienbildung fördern.

DEUTSCHLAND

„ICH WARTE NICHT, BIS ANDERE ENTSCHEIDEN, OB ICH ZU DEUTSCH­LAND GEHÖRE“

Jaafar Abdul Karim
Journalist und TV-Moderator

Diwan-Gesprächsreihe mit dem „Tagesspiegel“: Der Talkshow-Moderator Jaafar Abdul Karim wendet sich an die arabische Community in Deutschland.


In der arabischen Welt ist Jaafar Abdul Karim ein Medienstar: Der Moderator von „Shababtalk“, der arabischsprachigen Talkshow der Deutschen Welle, hat mehr als acht Millionen Zuschauer weltweit, wenn er heikle und kontroverse Themen wie die Stellung der Frau in der Gesellschaft oder die Rolle von Religion oder Homosexualität mit jungen Leuten diskutiert. Daher ist er auch Geflüchteten aus der arabischen Welt ein Begriff.


Und ein spannender Gesprächspartner in der Diwan-Reihe, in der Geflüchtete und Exiljournalisten sowie das deutsche Publikum ins Gespräch kommen. Die Veranstaltungsreihe ist Teil des Exiljournalistenprojektes, welches das Internationale Journalisten- und Mediendialogprogramm der Stiftung in Kooperation mit dem Tagesspiegel 2016 ins Leben gerufen hat. Der im Libanon und in der Schweiz aufgewachsene Journalist Jaafar Abdul Karim ist bei seinen Sendungen viel in der arabischen Welt unterwegs – aber auch in der arabischen Community in Deutschland. „Ich weiß, wie schwer es ist, in einem fremden Land anzukommen“, sagt der 38-Jährige den vielen jungen Geflüchteten im Publikum.


Er selbst war 2001 zum Studium nach Deutschland gekommen. Für Jaafar ist jedoch auch klar: „Man muss sich selbst integrieren und in der Gesellschaft aktiv werden und nicht darauf warten, dass andere das erledigen.“ Einem jungen Zuhörer aus Syrien rät er, sich nicht davon beeinflussen zu lassen, ob das mediale Echo gegenüber Zuwanderung gegenwärtig freundlich oder kritisch ist. Was zählt, sei: „Mach dein Ding und deine Schritte in dieser Gesellschaft.“


Gleichzeitig wünscht sich Jaafar Abdul Karim, dass deutsche Politiker mehr nachdenken, bevor sie ausgrenzende Statements wie „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ oder Migration sei „die Mutter aller Probleme“ abgeben. Als Richtschnur für das Zusammenleben der Mehrheitsgesellschaft und der Zugewanderten sieht der Journalist, dessen Markenzeichen das weiße Oberhemd ist, das Grundgesetz: „Das ist meine Betriebsanleitung.“ Damit könnten alle „leben und leben lassen“.


Die Diwan-Gesprächsreihe ist Teil der Arbeit mit Exiljournalisten in Deutschland. Hier erarbeiten junge Journalisten, die mehrheitlich aus arabischen Ländern, der Türkei und Iran stammen, jährlich eine Zeitungsbeilage mit Geschichten aus der Perspektive der Neuankömmlinge, die dann im Berliner „Tagesspiegel“ erscheint: Themen waren bisher Freiheit, Heimat und zuletzt vor der Europawahl 2019 ihr Blick auf Europa.


Mit Europa verbinden die Exiljournalisten insbesondere Freiheit. Der syrische Journalist Hareth Almukdad (32) beschreibt in seinem Aufmacher der Beilage zur Europa-Wahl 2019 seine Verwunderung, als er von Deutschland nach Tschechien fährt: „Wo ist denn hier die Grenze?“ lautet der Titel seines Artikels. Mit dem Bus von Berlin nach Prag unterwegs, verschläft er den Grenzübertritt. „Obwohl ich laut meinem Flüchtlingspass ein Staatenloser bin, kann ich ohne Probleme von einem EU-Land ins andere reisen“. Keine Stacheldrahtzäune, keine bewaffneten Soldaten, keine Visa, keine Schlangen, keine Stempel, schreibt Almukdad erstaunt.


Die aus Ägypten stammende Germanistik-Studentin und Journalistin Hend Taher beschreibt die Freiheit im Kopf, die sich auch bei den Neuankömmlingen breitmacht: Sie beobachtet, wie die junge Frau Asmaa aus Ägypten in Deutschland anfängt, Traditionen und angebliche religiöse Vorschriften zu hinterfragen und selbst zu denken. „Muss ich als Muslima eigentlich ein Kopftuch tragen“, fragt sie sich und diskutiert in Facebook-Gruppen und mit Bekannten zu dem Thema. Schließlich entscheidet sie sich freiwillig für eine Mütze statt Kopftuch. „Ich bin in Deutschland viel toleranter mit mir und anderen geworden“, stellt die junge Protagonistin schließlich erstaunt fest.

RAIF BADAWI AWARD 2019

AN HANÈNE ZBISS

Zusammen mit dem Börsenverein vergibt die Stiftung auf der Frankfurter Buchmesse den Raif Badawi Award for courageous journalists. 2019 wählte die Jury die mutige tunesische Journalistin Hanène Zbiss. Im Interview spricht sie über ihre journalistische Arbeit.

Die tunesische Investigativjournalistin, Hanène Zbiss, ist 2019 für ihre außergewöhnlichen Reportagen mit dem Raif Badawi Award auf der Frankfurter Buchmesse ausgezeichnet worden. Den Preis verleiht die Stiftung jährlich an mutige Journalistinnen und Journalisten zusammen mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels.

Die Gewinnerin Hanène Zbiss (Mitte)auf der Frankfurter Buchmesse 2019

Wie beschreiben Sie die Situation der Pressefreiheit in Tunesien derzeit?

Seit dem Arabischen Frühling hat sich die Pressefreiheit in Tunesien stark verbessert. Jeder kann seine Meinung heute in klassischen Medien oder in den sozialen Medien frei äußern, ohne Angst vor Verfolgung haben zu müssen. Heute landet mein Land im Ranking von Reporter ohne Grenzen auf Platz 72, eine deutliche Verbesserung von Platz 97 im Jahr zuvor. Nun zeichnen sich aber neue Probleme ab. Die Medienlandschaft wird von korrupten Geschäftsleuten kontrolliert und einigen hochrangigen politischen Vertretern. Die Regierung versucht einerseits, die öffentlichen Medien zu beeinflussen, und andererseits, Praktiken aus der Diktaturzeit zu reformieren.


Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage sind Journalisten gezwungen, diesen Druck zu akzeptieren, die journalistische Arbeit leidet und letztendlich wird sich die Meinungs- und Informationsfreiheit wieder verschlechtern.

In Tunesien sind Sie durch eine Investigativreportage bekannt geworden, als Sie systematisches Brainwashing in „Korankindergärten“ aufgedeckt haben. Was hat Ihre Veröffentlichung bewirkt?

Früh hatte ich mich entschieden, immer tiefgründig zu recherchieren und möglichst mit dem Ziel, eine breite Meinungsbildung der Öffentlichkeit zu fördern und vielleicht gar einen Wandel zu bewirken. Ich konnte nur deshalb so gut verstehen, wie die „Korankindergärten“ arbeiten und das Brainwashing an kleinen Kindern vornehmen, weil ich dort einen längeren Zeitraum undercover recherchierte. Nach der Veröffentlichung meiner Reportage wurden tatsächlich 100 Kindergärten im Jahr 2013 geschlossen und nur noch 40 existierten in ganz Tunesien.


Die Regierungen haben es in den folgenden Jahren aber versäumt, diese Strukturen gezielt anzugehen. Heute gibt es 1.130 dieser Kindergärten. Aus meiner Sicht ist es die Aufgabe von Journalisten, Probleme aufzudecken, die eine potenzielle Gefahr für den sozialen Frieden und das Zusammenleben darstellen. Aus diesem Grund habe ich zuletzt viel über die vorhandene Korruption im Gesundheitswesen, Bildungs- und öffentlichen Sektor geschrieben. Wenn Korruption die Basis unseres friedlichen Zusammenlebens bedroht, muss dies zur absoluten Priorität für uns Journalisten und Journalistinnen werden. Wir müssen aufdecken und die verantwortlichen Personen nach ihrer Verantwortung fragen.

Hanène Zbiss fordert bessere Bezahlung von Journalisten zur Sicherung der Medienvielfalt und Meinungsfreiheit

MYANMAR

„DESINFORMATION IST EINE BEDROHUNG FÜR DIE MENSCHENRECHTE“


In diesem Jahr zeichnete die Stiftung die Myanmar ICT for Development Organization (MIDO) mit dem Digital Courage Award aus. Den Preis erhielt MIDO für ihren Einsatz gegen Hassrede und Desinformation und ihre Bildungsarbeit im Bereich IT-Sicherheit. Die Stiftung unterstützt MIDO auch bei der Produktion der TV-Show „MIL Kyi“. Phyu Phyu Thi, Mitbegründerin von MIDO, erklärt, warum Medienbildung für ihr Land so wichtig ist.

Phyu Phyu Thi,
Mitbegründerin von MIDO


Hassreden und Des­informa­tions­kampagnen sind ein weltweites Problem. Warum ist es in Myanmar besonders besorgniserregend?

In Myanmar sind Desinformationen ziemlich virulent. Sie vermitteln meist religiöse, rassistische und politische Propaganda. Fake News, die dazu bestimmt sind, Hass zu erzeugen und zu verbreiten, setzen Minderheits­gemeinschaften der Gefahr von Gewalt aus. Das bedroht die Menschenrechte in Myanmar.








Propaganda und Desinfor­ma­tion sind aber doch kein neues Problem?

Ja, schon vor dem Aufstieg der sozialen Medien verbreiteten die von der Regierung kontrollierten Medien manipulierte Nachrichten, die Minderheiten diskriminierten. Die meisten Menschen wussten jedoch, dass es sich um Propaganda handelte. Social Media macht es heutzutage jedoch sehr viel schwieriger zu verstehen, welche Informationen von welchem Akteur stammen. Das ist ein fruchtbarer Boden, um die öffentliche Meinung

zu manipulieren.

Warum ist die Gesellschaft Myanmars besonders anfällig für gefälschte Nachrichten?

In den letzten Jahren hat die Nutzung des Internets und von Plattformen wie Facebook dramatisch zugenommen. Das Bildungssystem hat sich diesen Veränderungen allerdings nicht angepasst. Sowohl öffentliche als auch private Akteure haben es versäumt, das öffentliche Bewusstsein für die neuen Herausforderungen zu fördern.


MIDO versucht, diese Lücke zu schließen, zum Beispiel mit den MIL-Kyi-Videos. Wie erhöhen die Episoden die Medien- und Informationskompetenz (MIL) von Bürgerinnen und Bürgern?

„MIL Kyi“ ist ein burmesisches Wortspiel, das „Fragen stellen und herausfinden“ bedeutet. Das Programm vermittelt Medienkompetenz auf unterhaltsame Weise und mit kreativem Storytelling. Wir überprüfen auch Fakten über Nachrichten, die in den sozialen Netzwerken im Trend liegen. Zusätzlich beinhaltet jede Episode ein Interview mit einem Experten aus einem anderen Bereich. Wir möchten, dass das Publikum einen umfassenden Überblick über das Thema erhält.










Wie viele Personen erreichen Sie mit dem Programm?

Viele der Episoden auf unserer Facebook-Seite werden von mehr als 20.000 Menschen gesehen. Darüber hinaus sehen Zehntausende das Programm auf dem DVB-TV-Kanal, der ein Partner von uns ist. Andere Medien haben über unser Projekt berichtet, darunter auch internationale Sender.





Was erwarten Sie von der Zukunft?

In unserem Land finden im Jahr 2020 Wahlen statt. Ich bin sehr besorgt darüber, dass Parteien Desinformationen verbreiten, die zu Konflikten führen. Das kann sehr gefährlich für unsere gesamte Gesellschaft sein. Wir verstärken unsere Bemühungen, das Bewusstsein der Bürger und Bürgerinnen für dieses Thema zu schärfen. Für eine langfristige Lösung muss die Regierung jedoch unbedingt gezielt Medienkompetenz fördern.

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